3. Himmelsquartal - Volkssternwarte Langwedel

Northern Lights
Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelle Sternkarte für Mitteleuropa

Aktuelle Sternkarte für Mitteleuropa von Astronomie.de Ein Service von www.Astronomie.de
Das dritte Himmelsquartal 2020
Opposition von Jupiter und Saturn / Komet C/2020 F3 (NEOWISE) für das bloße Auge sichtbar?
 
Bei Eintritt der Dunkelheit sehen wir hoch im Meridian nun wieder das Sommerdreieck; bestehend aus den Sternen Deneb im Schwan, Wega in der Leier und Atair im Adler, welche sich mitten in der Sommermilchstraße befinden. Tief am Südhorizont und etwas unterhalb des Adlers finden wir den Schützen, der auch etwas an eine Teekanne erinnert. Über das Sternbild Schwan hinaus in nördliche Richtung läuft die Milchstraße weiter durch die Sternbilder Kepheus und Kassiopeia und versinkt dann im Sternbild Perseus am nördlichen Horizont. Sämtliche Frühlingssternbilder haben sich mittlerweile in den Westteil des Himmels zurückgezogen. Die Sternbilder Bärenhüter, Herkules und Schlangenträger sind aber immer noch für eine gewisse Zeit am Himmel sichtbar. Um den Skorpion mit seinem rötlichen Hauptstern Antares zu beobachten, sollte man die Beobachtung aber wegen seiner südlichen Lage für den Juli einplanen. Der Große Wagen beginnt nun wieder seine Fahrt Richtung Nordhorizont. Tief am Osthimmel können wir bereits die ersten Sternbilder der kommenden Jahreszeit sehen. Allen voran der Pegasus mit der Andromeda und dem berühmten Andromedanebel, den man an dunklen Beobachtungsplätzen bereits mit bloßem Auge erkennen kann.
 

Vom 8. Juli bis 19. August wird dieser prächtige Sternhimmel von den Sternschnuppen der südlichen Delta-Aquariden verziert, die am 28. Juli mit einer ZHR von 18 Objekten pro Stunde ihr Maximum haben werden. Mit einer Eintrittsgeschwindigkeit von 42 km/s handelt es sich um relativ schnelle Meteore. Nur in der ersten Nachthälfte stört hier bei der Beobachtung etwas der zunehmende Mond. Vom 17. Juli bis 24. August können wir dann wieder die Meteore der Perseiden bestaunen, die am 12. August mit einer ZHR von 100 Objekten pro Stunde ihr Maximum haben werden! Der Ursprungskomet dieser Sternschnuppen ist 109P/Swift-Tuttle.
 
Venus befindet sich nun seit Anfang Juni bereits wieder am Morgenhimmel und bewegt sich vom 6. bis 14. Juli durch den offenen Sternhaufen der Hyaden. Ihre Helligkeit beträgt hierbei -4m7!
 
Der rote Planet Mars setzt ab dem 9. September zu seiner diesjährigen Oppositionsschleife an. Diese Position wird er aber erst am 14. Oktober erreichen. Bis Ende September steigert er seine Helligkeit aber bereits auf -2m5 – wird also etwas heller als Jupiter – und sein scheinbarer Durchmesser wächst auf 22,5“ an.
 
Bereits am 14. Juli wird der Gasriese Jupiter im Sternbild Schütze in Opposition stehen. An diesem Tag ist er 619 Millionen Kilometer von uns entfernt; ein Lichtstrahl wird dann 34 Minuten von ihm zu uns unterwegs sein! Mit einer Helligkeit von -2m7 und einem scheinbaren Durchmesser von 47,6“ ist er bereits in einem Vierzöller ein lohnendes Ziel für den Beobachter. Vor allem der Lauf seiner vier hellsten galileischen Monde und der große rote Fleck ziehen immer wieder die Blicke auf sich. Leider befindet er sich in den horizontnahen Bereichen der Ekliptik, sodass man eine Beobachtung eher für den Urlaub in Südeuropa einplanen sollte, wenn es die Corona-Pandemie zulassen sollte dort hinfahren zu können.
 
Sechs Tage später, am 20. Juli, steht dann auch der Ringplanet Saturn im Sternbild Schütze in Opposition. An diesem Tag trennen ihn etwa 1,4 Milliarden Kilometer von uns. Sein Licht ist dann fast 1,5 Stunden zu uns unterwegs! Mit einer Helligkeit von 0m3 und einem scheinbaren Ringlängsdurchmesser von 41,9“ ist er neben Jupiter ebenfalls ein auffälliges Objekt im Sternbild Schütze! Bei einer Ringöffnung von 21,7° beträgt der Querdurchmesser des Rings 15,5“. Das Planetenscheibchen hat bei einer Abplattung von 1:9 einen Äquatordurchmesser von rund 18,5“ und einen Poldurchmesser von etwa 16,8“. Schon mit einem Vierzöller und einer Vergrößerung von 100x macht es Spaß den Lauf seiner helleren Monde – allen voran der Titan – zu verfolgen und den Ring mit seiner Cassinischen Teilung um das Planetenscheibchen zu sehen! An Abenden mit besonders ruhiger Luft wird man dann auch Strukturen in der Atmosphäre des Saturns sehen können. Leider wird dies aber dieses Jahr wohl wieder schwierig werden, da er sich ja momentan ebenfalls noch relativ tief über dem Südhorizont befindet.
 
Am 11. September wird dann der bläuliche Gasplanet Neptun im Sternbild Wassermann in Opposition stehen. Dieser 1846 von Johann Gottfried Galle entdeckte und von Le Verrier auf Grund von Bahnstörungen des Planeten Uranus vorausberechnete Planet befindet sich an diesem Tag etwa 4,3 Milliarden Kilometer von uns entfernt! Mit einer Helligkeit von 7m8 und einem scheinbaren Durchmesser von nur 2,4“ kann man mit herkömmlichen Amateurteleskopen leider keine Einzelheiten auf seinem Planetenscheibchen ausmachen. Eine Herausforderung ist es aber an Hand von vorgefertigten Aufsuchkarten seinen größten Mond Triton aufzufinden, der sich am Tag der Opposition eine Helligkeit von 13m4 erreicht und sich in rund 15“ Abstand nordöstlich von Neptun befindet. Er ist also durchaus mit einem Achtzöller erreichbar!
Der Zwergplanet 134.340 (Pluto) gesellt sich am 15. Juli zu seiner Opposition ebenfalls ins Sternbild Schütze. Er ist dann 4,95 Milliarden Kilometer von uns entfernt und sein Licht ist 4 Stunden zu uns unterwegs. Mit einer Helligkeit von 14m3 ist er ein Objekt für Teleskope ab einer Öffnung von etwa 10-Zoll.
 
In der Nacht vom 13. auf den 14. September können wir Mond und Venus sehen, wie sie am offenen Sternhaufen M 44 vorbeiziehen. Der Mond 1,8° nördlich und die Venus 2,4° südlich. Beste Beobachtungszeit ist dann 03.30 MESZ (siehe Abb. 1).
 
Sechs Kleinplaneten, die mindestens die 10. Größenklasse erreichen, werden im dritten Himmelsquartal in Opposition stehen. Zunächst wird die 170 Kilometer große (532) Herculina im Sternbild Schütze am 2. Juli in Opposition stehen. Sie wurde am 20. April 1904 von Max Wolf in Heidelberg entdeckt, aber die Herkunft ihres Namens ist unbekannt. Am 13. Juli erreicht (2) Pallas ihre Opposition im Sternbild Füchschen. Dieser 550 Kilometer große Planetoid wurde am 28. März 1802 von Wilhelm Olbers in Bremen entdeckt und nach der griechischen Göttin Pallas Athene benannt. Der 940 Kilometer große Kleinplanet (1) Ceres steht am 28. August im Sternbild Wassermann in Opposition. Er wurde am 1. Januar 1801 von Giuseppe Piazzi in Palermo entdeckt und wurde nach der römischen Göttin des Ackerbaus benannt. Ebenfalls am 28. August wird auch (20) Massalia im Sternbild Wassermann in Opposition stehen. Dieser 140 Kilometer große Planetoid wurde am 19. September 1852 von de Gasparis entdeckt. Er hat den lateinischen Namen der Stadt Marseille. (19) Fortuna steht am 11. September in den Fischen in Opposition. Sie wurde am 22. August 1852 von John Hind entdeckt, ist nach der römischen Glücks- und Schicksalsgöttin benannt und hat einen Durchmesser von 200 Kilometer. Als letzte erreicht (68) Leto am 30. September im Sternbild Walfisch ihre Opposition. Dieser 120 Kilometer große Kleinplanet wurde am 29. April 1861 von Karl Theodor Robert Luther entdeckt und wurde nach der Tochter des Titanen Koios benannt. Alle wichtigen Daten zur Beobachtung der beschriebenen Kleinplaneten habe ich in Tabelle 1 zusammengetragen.
 
Tabelle 1: Daten der beschriebenen Kleinplaneten
Planetoid
Datum
RA
Dekl.
Mag.
Konst.
(1)    Ceres


 (2)    Pallas


 (19) Fortuna


 (20) Massalia


 (68) Leto


 (532) Herculina
20.08.
 25.08.  
30.08.
05.07.
10.07.
15.07.
05.09.
10.09.
15.09.
20.08.
25.08.
30.08.
25.09.
30.09.
05.10.
25.06.
30.06.
 05.07.

23h00m
 22h56m  
22h52m
19h11m
19h07m
19h03m
23h21m
23h17m
23h12m
22h37m
22h32m
22h28m
00h44m
00h40m
00h35m
18h53m
18h49m
 18h44m

-22°55´
 -23°27´  
-23°56´
+21°51´
+21°34´
+21°11´
-01°59´
-02°29´
-03°00´
-07°46´
-08°13´
-08°41´
-04°51´
-05°00´
-05°07´
-19°02´
-19°37´
-20°11´

7m8
 7m7  
7m7
9m6
9m6
9m6
9m6
9m4
9m5
10m0
9m8
9m7
9m6
9m6
9m6
9m6
9m5
9m5

Aqr


 Vul
Vul
Sge
Psc


 Aqr


Cet


Sgr
Ein weiteres Highlight könnte in diesem Quartal der Komet C/2020 F3 (NEOWISE) werden. Er wurde am 27. März 2020 vom Weltraumteleskop NEOWISE entdeckt, das eigentlich Ausschau hält nach potenziell gefährlichen, erdnahen Objekten. Am 3. Juli wird dieser Komet im Sternbild Fuhrmann seinen sonnennächsten Punkt durchlaufen und am 23. Juli mit 0,692 AE in Erdnähe stehen. Seine Helligkeit wird voraussichtlich auf etwa 4m8 steigen und Anfang Juli zunächst ab etwa 03.00 MESZ im Nordosten am Morgenhimmel stehen (siehe Abb. 2). Ab Mitte Juli wird man ihn am Abendhimmel im Nordwesten finden. Um den 19. Juli steht er dann rund 10° über dem Nordhorizont (siehe Abb. 3)! Er bewegt sich vom Sternbild Stier über den Fuhrmann durch den Luchs und danach durch den Großen Bären. Bereits am 11. Juli kann man ihn nur 2,1° nordöstlich vom offenen Sternhaufen NGC 2281 finden. In der folgenden Tabelle habe ich die wichtigsten Daten zur Beobachtung vom Kometen zusammengestellt.

 
















 
Tabelle 2: Daten des Kometen C/2020 F3 (NEOWISE)

Bahn des Kometen C/2020 F3 (NEOWISE) am Morgenhimmel


Bahn des Kometen C/2020 F3 (NEOWISE) am Abendhimmel
Datum
RA
Dekl.
Mag.
Konst.
01.07.
05.07.
10.07.
15.07.
20.07.
25.07.
30.07.
05h56m
06h03m
06h33m
07h39m
09h20m
11h02m
12h11m
+26°01´
+32°16´
+40°13´
+46°35´
+47°55´
+41°55´
+32°07´
5m2
4m8
4m9
5m2
5m6
6m0
6m6
Tau
Aur
Aur
Lyn
UMa
UMa
Com
Natürlich benötigen wir zur Beobachtung der Deep-Sky-Objekte wieder einen klaren und vor allem mondlosen Sternhimmel. Diese Zeiten habe ich in Tabelle 3 zusammengestellt.

Tabelle3: Mondlose Zeit
9. bis 26. Juli
9. bis 26. August
8. bis 23. September
Unsere Deep-Sky-Tour soll uns diesmal ins Sternbild Schwan führen. Hier starten wir unsere Tour beim Stern Deneb – dem Hauptstern des Schwans. Schon mit dem bloßen Auge entdecken wir nur 9,2° ostnordöstlich von Deneb ein kleines diffuses Wölkchen, welches mit den Sternen p1 und p2 ein Dreieck bildet und bereits 325 vor Christus Aristoteles bekannt war, aber erst am 24. Oktober 1764 von Charles Messier als solches entdeckt wurde. Hierbei handelt es sich um den offenen Sternhaufen M 39, der 825 Lichtjahre von uns entfernt ist und einen Durchmesser von 7 Lichtjahren hat. Dieser Sternhaufen beinhaltet etwa 80 Sterne und ist 250 Millionen Jahre alt. Mit einem 2,5-Zöller und einer Vergrößerung von 26x ist er ein großer, lockerer Haufen mit hellen Sternen.
Einen weiteren schönen offenen Sternhaufen finden wir mit einem 8-Zöller, wenn wir unser Teleskop von Albireo 1,7° bis zum Stern 9-Cyg schwenken und danach noch 3,8° genau in östliche Richtung – also nur die Rektaszensionsachse bewegen. Dann finden wir den offenen Sternhaufen NGC 6834, der am 17. Juli 1784 von Wilhelm Herschel entdeckt wurde und 6700 Lichtjahre von uns entfernt ist. Bei einem Alter von 65 Millionen Jahren beherbergt er rund 50 Sterne auf einem Durchmesser von nur 12 Lichtjahren! Mit dem erwähnten 8-Zöller ist er dann bei einer Vergrößerung von 57xWw ein relativ kleiner Haufen mit 6 hellen und vielen schwachen Sternen, der nur indirekt auflösbar ist. Mit einem 17,5-Zöller war er bei V=167xWw ein heller und relativ großer Haufen mit einem hellen Stern im Zentrum. Es waren etwa 35 Einzelsterne sichtbar und etwas nördlich ist eine kleine, bogenförmige Anhäufung von 5 Sternen zu erkennen gewesen.
Rund 5° südwestlich vom Stern e-Cyg kommen wir zum Stern 41-Cyg. Von hier sind es nur 2,8° genau in westliche Richtung – wiederum nur die Rektaszensionsachse bewegen - und wir kommen zum planetarischen Nebel NGC 6894, den man bereits im 8-Zöller bei V=53xWw+OIII (-Filter) als relativ kleines, rundes und helles Scheibchen erkennen kann. Im 16-Zöller ist er bei V=168xWw als kleiner, runder und heller Ring zu sehen! Er wurde am 17. Juli 1784 von Wilhelm Herschel entdeckt und ist 5000 Lichtjahre von uns entfernt. Sein Durchmesser beträgt mittlerweile 1 Lichtjahr.


Als nächstes schwenken wir einen Achtzöller 2,7° südwestlich - genau auf der Verbindungslinie zu Albireo – und kommen zum bekannten „Sichelnebel“ oder auch „Crescent-Nebel“ NGC 6888. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten seltenen Wolf-Rayet-Nebel, der vom Wolf-Rayet-Stern WR 136 beleuchtet wird und wohl auch abgestoßen wurde. Bei Wolf-Rayet-Sternen handelt es sich um die freigelegten Kerne von ehemals massereichen Sternen. NGC 6888 ist 4700 Lichtjahre von uns entfernt, hat einen Durchmesser von 25 Lichtjahren und wurde am 15. Dezember 1792 von Wilhelm Herschel entdeckt. Bereits mit einem 2,5-Zöller kann er bei einer Vergrößerung von 46x als langgestreckter und lichtschwacher Nebel erkannt werden! Bei V=40xWw+OIII(-Filter) ist er im Achtzöller eine wunderschöne Sichel!

Zum Schluss schwenken wir unser Teleskop vom Stern h-Cep 2° in südsüdwestliche Richtung und kommen zur „Feuerwerksgalaxie“ NGC 6946, die wir bereits mit einem 2,5-Zöller bei V=52x als eine kleine, ovale Scheibe dicht bei einem hellen Stern erkennen können! Sie steht genau auf der Grenze der Sternbilder Schwan und Kepheus, nur 39´ südsüdöstlich vom offenen Sternhaufen NGC 6939 im Kepheus. Bei entsprechendem Gesichtsfeld ein schönes Bild im Teleskop! Sie wurde am 9. September 1798 von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt und ist 21 Millionen Lichtjahre von uns entfernt, hat aber nur einen Durchmesser von 40.000 Lichtjahren. Es handelt sich um eine sogenannte Balkenspirale, in der in den letzten 100 Jahren 10 Supernovae entdeckt wurden und die Teil des Virgo-Superhaufens ist. Mit dem 16-Zöller kann man bei ihr bei einer Vergrößerung von 168xWw einen Spiralarm und einen Dunkelnebel in der Nähe ihres Kerns sehen. Am 6. Oktober 2004 konnte ich die Supernova SN 2004 et in ihr erkennen und eine Fernrohrzeichnung anfertigen. Zuletzt konnte ich mit einem 16-Zöller auch die Supernova SN 2017 eaw fotografisch festhalten.

Ich wünsche allen wieder viel Spaß beim Aufsuchen und Beobachten der von mir beschriebenen Ereignisse und Objekte!
Andreas Kaczmarek

Die Aufsuchkarten entstanden mit Guide 9.0 und Sky Safari

Tabelle 4: Daten der beschriebenen Deep-Sky-Objekte im Sternbild Schwan
Objekt
RA
Dekl.
Dimension
Mag.
Art
M 39
NGC 6834
NGC 6888
NGC 6894
NGC 6946
21h32m
19h52m
20h12m
20h16m
20h35m
+48°26´
+29°25´
+38°21´
+30°34´
+60°09´
31´
18 x 13´
>42“
13´
4m6
7m8
12m3v
8m8v
OH
OH
GN
PN
G
Volkssternwarte Langwedel e.V.
Created with WebSite X5
Kontakt
Vorsitzender:
Andreas Kaczmarek

Tel. 0152 / 55662836
Kontakt
Vorsitzender:
Andreas Kaczmarek

Tel. 0152 / 55662836
andreas.kaczmarek@
volkssternwarte-langwedel.de
kostenloser Unofficial WsX5 Counter!
Zurück zum Seiteninhalt