Erde - Volkssternwarte Langwedel

Northern Lights
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Erde
Das „Raumschiff Erde“ ist der bisher einzige bekannte Ursprungsort aller bekannten Lebewesen. Die Oberfläche des Planeten Erde besteht zu zwei Dritteln aus Wasser und somit wird unser Heimatplanet auch Blauer Planet genannt, da er aus dem All betrachtet vorwiegend blau erscheint. Er ist wie der Rest des Sonnensystems etwa 4,5 Milliarden Jahre alt und hat einen Durchmesser von 12.756 Kilometer. Sie hat einen mittleren Abstand von 149 Millionen Kilometer von der Sonne, braucht für einen Umlauf um das Zentralgestirn 365,256 Tage und hat in rund 380.000 Kilometer Entfernung einen Mond. Im Aphel (Sonnenferne) sind wir 152,1 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt und im Perihel (Sonnennähe) sind wir 147,1 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. In 23 Stunden 56 Minuten und 4 Sekunden dreht die Erde sich einmal um sich selbst. Ihre Atmosphäre besteht zu 78,08% aus Stickstoff und 20,95% aus Sauerstoff. Argon hat einen Anteil von 0,93%, Kohlenstoffdioxid zu 0,042% und Neon zu 0,002%. Es herrscht ein mittlerer Druck von 1,014 bar. Die Temperatur bewegt sich zwischen -89°C an den Polen und +57°C in den Wüsten. Die mittlere Temperatur beträgt +15°C. Die Erde um kreist die Sonne in der Rotationsrichtung der Sonne. Die Erdbahnebene wird Ekliptik genannt und ist um rund 7° gegen die Äquatorebene der Sonne geneigt. Die Rotationsachse der Erde ist um 23°26´ gegen die senkrechte Achse der Ekliptik geneigt und zeigt mit ihrem nördlichen Ende derzeit an einen Punkt am Himmel, der sich in der Nähe des Sterns Polaris (Nordstern) befindet. Dadurch werden im Laufe eines Jahres unterschiedliche Bereiche der Erdoberfläche beschienen, was zu den das Klima prägenden Jahreszeiten führt. Da durch die schnelle Rotationsgeschwindigkeit der Äquatordurchmesser rund 43 Kilometer größer ist als der Durchmesser von Pol zu Pol, existiert ein sogenannter Äquatorwulst. Hier versuchen die Gezeitenkräfte des Mondes und der Sonne die Erdachse aufzurichten und lassen sie in der Folge kreiseln. Das lässt die Erdachse einmal in 26.000 Jahren eine Kreiselbewegung vollführen. Zugleich stabilisiert der Mond die Erdachsenneigung, die ohne dem Mond von den anderen Planeten bis zu einer Neigung von 85° taumeln würde! Entstanden ist der Erdmond durch den Zusammenstoß der noch jungen Proto-Erde mit der etwa marsgroßen Theia, durch die riesige Mengen an Gestein aus der Erde herausgerissen wurden und zunächst einen Ring um die Erde bildeten. Im Laufe von einigen Millionen Jahren formte sich daraus unser heutiger Mond.

© NASA Apollo 8 / Quelle Wikipedia


© NASA Apollo 17 / Quelle Wikipedia
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