Das dritte Himmelsquartal 2026
Partielle
Sonnenfinsternis am 12. August / Partielle Mondfinsternis am 28. August
Sternhimmel
Mit
Einbruch der Nacht stehen die bekannten Sternbilder Schlangenträger und
Herkules hoch im Süden des Meridians. Nur etwas östlich vom südlichen Meridian
finden wir das Sternbild Schütze knapp über dem südlichen Horizont. Im
englischsprachigen Raum wird das Sternbild auch Teekessel genannt. Von hier
kann man an dunklen Beobachtungsplätzen die Milchstraße aufsteigen sehen. Wenn
wir sie in nordöstliche Richtung weiterverfolgen, kommen wir an den
Sternbildern Adler, Schwan und Leier vorbei. Ihre Hauptsterne Atair, Deneb und
Wega bilden das große Sommerdreieck. Über den Schwan hinaus kommen wir noch am
Kepheus und der Kassiopeia vorbei bis wir die Milchstraße unter dem nördlichen
Horizont wieder verschwinden sehen. Das sehenswerte Sternbild Skorpion ist
bereits etwas westlich des Meridians knapp über dem südwestlichen Horizont.
Sämtliche Frühlingssternbilder wie Bärenhüter, Jungfrau und Haar der Berenice
sind mittlerweile in den Westteil des Himmels gewandert. Über dem östlichen
Horizont zeigen sich mit den Sternbildern Pegasus und Andromeda die ersten
Herbstboten! Der Große Wagen mit dem Großen Bären beginnt nun wieder seine
Fahrt in Richtung Nordhorizont. Web-Stellarium
Eine kleine Orientierungshilfe am Sternhimmel und Erklärungen zu den auffälligsten Sternbilder findet man hier.
Meteore
Vom 16. Juli bis 24. August wird dieser schöne Sternhimmel von den Sternschnuppen der Perseiden verziert, die ihr Maximum mit einer ZHR von 100 Objekten pro Stunde in der Nacht vom 12. auf den 13. August haben werden. Der Ausstrahlungspunkt (Radiant) liegt im nördlichen Teil des Perseus. Ihren Ursprung haben die Meteore aber im Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Auflösungsprodukte sie sind. Mit einer Eintrittsgeschwindigkeit von 60 km/s handelt es sich bei ihnen um relativ schnelle Objekte. Sie werden auch Laurentius-Tränen genannt, nach dem Märtyrer Laurentius, der im Jahre 258 n.Chr. in Rom gefoltert wurde und dann dort verstarb.
Planeten
Vom 2. bis 15. August wird es zu einer bescheidenen Morgensichtbarkeit des innersten Planeten Merkur über dem östlichen Horizont kommen. Nachdem er am 2. August seine größte westliche Elongation mit 19°28´ erreicht hat, wird er bereits am 5. August seine Halbphase (Dichotomie) erreichen. Am 7. August leuchtet er mit -0m6 und am 12. August bereits mit -1m0. Am 15. August wird er mit -1m2 am Osthimmel leuchten. Sein scheinbarer Durchmesser schrumpft in der Beobachtungszeit von anfangs 7,9“ auf 6,2“ zum Ende.
Unser innerer Nachbar Venus wird am 15. August mit 46° seine größte östliche Elongation haben und am 19. September mit -4m8 im maximalen Glanz am westlichen Himmel strahlen. Bereits am 12. August wird Venus mit einem scheinbaren Durchmesser von 24“ ihre Halbphase (Dichotomie) erreichen. Insgesamt wird ihr scheinbarer Durchmesser im Zeitraum des dritten Himmelsquartals von anfangs 16,1“ auf 47,4“ zum Ende wachsen.
Der Ringplanet Saturn nähert sich langsam seiner diesjährigen Oppositionsstellung, die er schon am 4. Oktober erreichen wird. Aktuell finden wir ihn mit einer Helligkeit von 0m4 im Sternbild Walfisch und Ende September geht er schon um 19.16 MESZ auf. Sein Ringsystem, auf das wir aktuell aus südlicher Richtung blicken, ist mit 7,5° von uns aus wieder deutlich geöffnet sichtbar!
Der äußerste Planet Neptun wird am 26. September in den Fischen in Opposition stehen. Der bläuliche Gasplanet erreicht mit einer Helligkeit von 7m8 allerdings nur einen scheinbaren Durchmesser von 2,4“, sodass von uns aus auch mit größeren Amateurteleskopen keine Strukturen in seiner Atmosphäre erkennbar sind. Interessant ist es aber seinen größten Mond Triton zu beobachten und zu fotografieren.
Der Zwergplanet Pluto wird morgens am 27. Juli im Sternbild Steinbock in Opposition stehen. Mit einer scheinbaren Helligkeit von 14m4 wird er aber visuell nur ein Objekt für Teleskope ab einer Öffnung von 10-Zoll sein. Fotografisch ist es aber nicht schwer ihn schon mit einem 80mm Refraktor darzustellen! Aus diesem Grund habe ich in Tabelle 1 ein paar Ephemeriden zusammengestellt, damit man ihn um die Opposition herum auffinden kann. Am Tag der Opposition trennen uns 5,17 Milliarden Kilometer von ihm und sein Licht benötigt 4 Stunden und 47 Minuten bis zur Erde!
Tabelle 1: Daten des beschriebenen Zwergplaneten Pluto im Steinbock
| Datum | RA | Dekl. | Mag. |
15.07. 20.07. 25.07. 30.07. 05.08. | 20h32m 20h32m 20h31m 20h31m 20h30m | -23°15´ -23°17´ -23°19´ -23°21´ -23°24´ | 14m5 14m4 14m4 14m4 14m4 |
Planetoiden
Im dritten Himmelsquartal erreichen sieben Kleinplaneten während ihrer Opposition mindestens eine Helligkeit von 10m0! Den Anfang macht am 9. Juli (18) Melpomene im Sternbild Adler. Sie wurde am 24. Juni 1852 von John Russell Hind in London entdeckt und hat einen Durchmesser von 140 Kilometer. Benannt wurde sie nach der griechischen Muse der Tragödie und dreht sich in 11h34m einmal um sich selbst. Einen Tag später – am 10. Juli – steht (8) Flora im Sternbild Schütze in Opposition. Sie wurde am 18. Oktober 1847 ebenfalls von John Russell Hind in London entdeckt und wurde nach der römischen Göttin der Blumen und Gärten benannt. Dieser 147,5 Kilometer große Brocken dreht sich einmal in 12h52m einmal um sich selbst. (3) Juno wird am 27. Juli im Sternbild Adler im Gegenschein zur Sonne stehen. Sie ist mit einem Durchmesser von 246 Kilometer einer der größten Kleinplaneten des Hauptgürtels! Sie wurde am 1. September 1804 von Karl Ludwig Harding in Lilienthal entdeckt und nach der römischen Königin aller Götter benannt. Mit einer Rotationszeit von 7h13m ist sie ziemlich schnell unterwegs! Am 29. Juli wird (324) Bamberga im Sternbild Steinbock in Opposition zur Sonne stehen. Sie wurde am 25. Februar 1892 von Johann Palisa in Wien entdeckt und hat einen Durchmesser von 220 Kilometer. Sie wurde nach der Stadt Bamberg benannt und dreht sich gemächlich in 1d05h einmal um sich selbst. Im Wassermann wird (9) Metis am 28. August in Opposition stehen. Am 25. April 1848 wurde sie vom irischen Astronomen Andrew Graham entdeckt und hat einen Durchmesser von 190 Kilometer. Benannt wurde sie nach einer Okeanide, die sich um das Wohl der Meere und Flüsse kümmern, und dreht sich einmal in 5h05m. Bereits am 12. August wird (349) Dembowska in den südlichen Fischen in Opposition stehen. Sie wurde am 9. Dezember 1892 von Auguste Charlois in Nizza entdeckt und hat einen Durchmesser von 140 Kilometer. Benannt wurde sie nach Ercole Dembowski, einem Mailänder, der in Neapel ein privates Observatorium gründete und dies später in die Nähe von Mailand verlegen ließ. Verdient machte er sich wegen seiner genauen Doppelsternbeobachtungen. In nur 4h42m dreht sie sich einmal um sich selbst. Als letzte erreicht (192) Nausikaa am 30. September in den Fischen ihre Opposition. Sie wurde am 17. Februar 1879 von Johann Palisa in Pola auf Istrien entdeckt und hat einen Durchmesser von 99 Kilometer. Benannt wurde sie nach der Tochter von Alkinoos, dem König der Phaiaken und dreht sich in 13h38m einmal um sich selbst. Alle wichtigen Daten zur Auffindung und Beobachtung der beschriebenen Planetoiden habe ich in Tabelle 1 zusammengefasst.
Tabelle 2: Daten der beschriebenen Kleinplaneten
Planetoid | Datum | RA | Dekl. | Mag. | Konst. |
(3) Juno (8) Flora (9) Metis (18) Melpomene (192) Nausikaa (324) Bamberga (349) Dembowska | 20.07. 25.07. 30.07. 05.07. 10.07. 15.07. 25.08. 30.08. 05.09. 05.07. 10.07. 15.07. 25.09. 30.09. 05.10. 25.07. 30.07. 05.08. 10.08. 15.08. 20.08. | 20h16m 20h12m 20h08m 19h22m 19h16m 19h11m 22h47m 22h42m 22h36m 19h10m 19h05m 19h00m 00h24m 00h20m 00h14m 20h44m 20h38m 20h31m 21h50m 21h45m 21h41m | -04°20´ -04°44´ -05°12´ -21°11´ -21°37´ -22°03´ -18°05´ -18°35´ -19°08´ -09°08´ -09°33´ -10°02´ +08°42´ +08°48´ +08°52´ -27°13´ -27°02´ -26°43´ -26°20´ -26°37´ -26°51´ | 9m2 9m2 9m1 9m2 8m9 9m1 9m2 9m2 9m2 9m0 8m9 9m0 8m5 8m4 8m5 9m4 9m3 9m4 9m8 9m8 9m9 | Aql Sgr Aqr Aql Aql Sct Psc Cap PsA |
Ereignisse
Das Highlight des Himmelsquartals wird definitiv die totale Sonnenfinsternis vom 12. August, die in Bremen und umzu partiell zu sehen sein wird mit einem Bedeckungsgrad von 86,1%! In unseren frühen Abendstunden wandert der Kernschatten des Mondes bei Sonnenaufgang in Alaska in Richtung Nordpol, überquert danach das östliche Grönland und läuft danach westlich an Island vorbei, wo die maximale Totalität von 2m18s bei einer Schattenbreite von 294 Kilometer erreicht wird. Danach überquert der Mondschatten den nördlichen Atlantik und trifft im Nordwesten von Spanien auf europäisches Festland. Hier kann man die Totalität um 20h26m MESZ rund 75 Kilometer nordöstlich von La Coruna 10 bis 12° über dem Westnordwesthorizont bewundern. Nur 5 Minuten später kann man dann bei Sonnenuntergang in Andratx auf Mallorca eine total verfinsterte Sonne im Meer versinken sehen! In Bremen und umzu wird es also, da wir fernab der Zentrallinie sind, eine partielle Verfinsterung zu sehen geben, was ebenfalls schön anzusehen sein wird, da die Sonne, wie schon erwähnt, stark verfinstert wird. Die Finsternis wird hier enden, wenn die Sonne untergeht. Man sollte sich also einen Beobachtungsplatz mit guter Sicht zum Westhorizont suchen! Im Folgenden habe ich die wichtigsten Zeiten für das Bremer Umland zusammengestellt:
Totale Sonnenfinsternis am 12. August in Bremen (partiell)
Beginn der Verfinsterung: 19.15 MESZ
Mitte der Finsternis: 20.09 MESZ
Ende der Verfinsterung: 20.58 MESZ
Sonnenuntergang: 20.58 MESZ
Nur 16 Tage später können wir im Bremer Umland morgens kurz vor Monduntergang eine partielle Mondfinsternis bewundern, die mit 93,5% Verfinsterung schon fast eine totale Mondfinsternis wäre! Für diese Finsternis sollte man sich ebenfalls einen Beobachtungsplatz mit guter Sicht zum westsüdwestlichen Horizont suchen, denn kurz nachdem die Mitte
der Finsternis stattgefunden hat, geht der Mond unter! Im Folgenden habe ich auch für diese Finsternis die wichtigsten Zeiten zusammengestellt:
Partielle Mondfinsternis am 28. August in Bremen
Eintritt in den Kernschatten der Erde: 04.34 MESZ
Mitte der Finsternis: 06.13 MESZ
Austritt aus dem Kernschatten der Erde: 07.52 MESZ
Monduntergang: 06.29 MESZ
Mondlose Zeit
Wie immer benötigen wir für unsere Deep-Sky-Tour wieder eine dunkle und mondlose Zeit. Diese Zeiten habe ich in Tabelle 2 zusammengefasst.
Tabelle 3: Mondlose Zeit
7. bis
22. Juli | 6. bis
22. August | 5. bis
21. September |
Deep-Sky-Objekte
Am
heutigen Abend soll uns unsere Deep-Sky-Tour ins Sternbild Skorpion führen,
welches wir etwas westlich vom Schützen finden. Der Körper mit den Zangen
kulminiert in unseren Breiten Ende Juli in einem Horizontabstand von rund 15°.
In den nun beginnenden Ferienwochen führt es ja vielleicht den einen oder
anderen in südliche Gefilde um das Mittelmeer, oder sogar noch südlicher, wo
der Skorpion dann natürlich als ganze Figur hoch am südlichen Sternhimmel
steht. Sehr auffällig ist dann der rötliche Hauptstern Antares, ein roter
Überriese in 600 Lichtjahren Entfernung und einem Durchmesser von rund eine
Milliarde Kilometer! Hier soll nun die heutige Tour beginnen. Rund 1,3°
westlich von Antares (α-Sco) finden wir bereits mit einem 10x50 Fernglas ein
diffuses, rundes und helles Objekt, welches relativ groß ist. Hierbei handelt
es sich um den Kugelsternhaufen M 4,
der 1746 von Philippe Loys de Chéseaux entdeckt wurde und 1764 von Charles Messier katalogisiert. Er ist
nur 6.000 Lichtjahre von uns entfernt und hat einen Durchmesser von 75
Lichtjahren. Etwa 100.000 Sterne vereint er in seinem inneren, der aber keinen
ausgeprägten Kernbereich hat. Sein Alter wird auf 12,7 Milliarden Jahre
geschätzt und 1783 entdeckte Wilhelm Herschel eine auffällige Balkenstruktur in
seinem Kern, die man sogar auf Amateuraufnahmen erkennen kann! Mit einem
17,5-Zöller war er ein sehr großer, lockerer Haufen, der bei V=105xWw bis
zum Kern auflösbar ist.
Rund 2° nordwestlich von Antares leuchtet σ-Sco mit einer Helligkeit von 2m9. Von hier schwenken wir das 10x50 Fernglas 2,8° in nordnordwestliche Richtung und finden ein weiteres kleines, rundes und helles, diffuses Objekt mit einer starken Helligkeitszunahme zum Kern. Hierbei handelt es sich um den Kugelsternhaufen M 80, der am 4. Januar 1781 von Charles Messier entdeckt wurde und 32.000 Lichtjahre von uns entfernt ist. Sein Durchmesser beträgt 50 Lichtjahre, in denen sich 340.000 Sonnenmassen vereinigen! Mit 5,7 Sonnenmassen pro Kubikparsec ist er der dichteste Kugelsternhaufen unserer Milchstraße! Mit meinem 8-Zöller war er ein heller, kleiner Haufen, bei dem jedoch auch bei einer Vergrößerung von 80x keine Auflösung zu erzielen ist! Erst mit einem 17,5-Zöller war er bei V=167xWw indirekt ein bis zum Kern auflösbarer, kleiner Haufen.
Befinden wir uns nun am Mittelmeer oder gar auf den Kanaren, können wir den Skorpion als ganze Figur hoch am Himmel bewundern und bereits mit den bloßen Augen zwei diffuse Objekte knapp über dem Stachel des Skorpion entdecken. Nur 4,7° nordöstlich von λ-Sco ist der offene Sternhaufen M 7 zu finden, der auch Ptolemäus-Haufen genannt wird, da der Philosoph diesen Haufen bereits vor über 2.000 Jahren beschrieben hat. Er ist rund 1.000 Lichtjahre von uns entfernt und hat einen Durchmesser von 25 Lichtjahren. Sein Alter wird auf 200 Millionen Jahre geschätzt. Mit einem 10x50 Fernglas ist er ein sehr großer Haufen mit vielen hellen Einzelsternen. Rund 5° nördlich von λ-Sco finden wir schließlich den offenen Sternhaufen M 6, der auch aufgrund seiner Gestalt Schmetterlingshaufen genannt wird. Er wurde um 1654 vom Italiener Giovanni Battista Hodierna entdeckt und ist 1.600 Lichtjahre von uns entfernt. Sein Durchmesser beläuft sich auf 12 Lichtjahre und sein Alter wird auf 100 Millionen Jahre geschätzt. Mit einem 10x50 Fernglas ist er deutlich kleiner als M 7 und ist ein sehr großer Haufen in dem die meisten Sterne lichtschwach sind. Der ganze Haufen ist jedoch relativ hell zu sehen.
M 7 im Skorpion; © Andreas Kaczmarek
Da
wir nun im Bereich des Stachel sind, schwenken wir unser Teleskop 2,8°
westnordwestlich von λ-Sco und kommen zur HII-Region NGC 6334, die auch Katzenpfotennebel genannt wird. Hierbei handelt
es sich um einen Emissionsnebel und die aktivste Sternbildungsregion der
Milchstraße! Sie wurde am 7. Juni 1837 von John Herschel vom Kap der guten
Hoffnung (Südafrika) entdeckt und ist 5.500 Lichtjahre von uns entfernt. Der
Durchmesser wird auf 50 Lichtjahre geschätzt. Mit meinem 80mm Refraktor (1:6)
war diese Region bei V=16xWw+UHC(-Filter) ein relativ heller Nebel, bei dem man
genau die Form erkennen kann.
Rund
3,4° nordwestlich von λ-Sco und nur 2° nordnordöstlich von NGC 6334 finden wir
mit einem 80mm Refraktor (1:6) finden wir einen weiteren Wasserstoffnebel. Das
ist NGC 6357, wegen seiner Gestalt
auch Hummernebel genannt, den John Herschel am 8. Juni 1837 ebenfalls vom Kap
der guten Hoffnung entdeckt hat. Er soll rund 6.000 Lichtjahre von uns entfernt
sein und enthält den offenen Sternhaufen Pismis 24. Dieser Sternhaufen enthält
wiederum das Dreifachsystem Pismis 24-1, wovon jeder Stern jeweils 100
Sonnenmassen enthält! Mit meinem 80mm Refraktor (1:6) ist der Gasnebel bei
einer Vergrößerung von 16xWw+UHC(-Filter) ein relativ großer Nebel, bei dem
nach genauer Beobachtung Konturen zu sehen sind.
Ich
wünsche wieder allen viel Spaß beim Aufsuchen und Beobachten der von mir
beschriebenen Ereignisse und Objekte im Bremer Umland und in den Ferien am
Strand!
Tabelle
4: Daten der beschriebenen Deep-Sky-Objekte im Skorpion
Objekt | RA | Dekl. | Dimension | Mag. | Art |
M 4
M 6
M 7
M 80
NGC 6334
NGC 6357 | 16h24m
17h40m
17h54m
16h17m
17h21m
17h25m | -26°32´
-32°12´
-34°48´
-22°59´
-36°06´
-34°12´ | 22,8´
33´
80´
5,1´
2 x 1,8°
50 x 40´ | 5m6
4m2
3m3
7m2 | KH
OH
OH
KH
GN
GN |
Merke:
Sämtliche Fotos sind vom Verfasser, die Aufsuchkarten wurden mit Guide 9.1
erstellt und die restliche Bebilderung wurde mit Sky Safari und Mobile
Observatory erstellt!
