Volkssternwarte Langwedel e.V.

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Viele Menschen in der Gemeinde Langewedel und Umzu kennen die vier Holzhütten auf dem Flachdach der Oberschule am Goldbach. Hier haben wir als engagierte Hobbyastronomen seit vielen Jahren unser Domizil und erforschen seitdem mit einem beachtlichen Gerätepark den Sternenhimmel über Langwedel.

Nun ist das Schulgebäude in die Jahre gekommen und wird deshalb ab 2016 neu erbaut, wie der Öffentlichkeit ja bereits bekannt ist. Eine Sternwarte auf dem Dach der neuen Schule ist nicht geplant.

Dringend ist also der Neubau einer Sternwarte in Langwedel erforderlich, damit auch über 2015 hinaus die Astronomie für die Menschen in Langwedel und natürlich auch für die Vereinsmitglieder selbst möglich ist.

Die Astronomie in Langwedel soll unbedingt erhalten bleiben.
Das Engagement der Hobbyastronomen ist nun mit der Gründung des Vereins neu ausgerichtet. Mit noch mehr Öffentlichkeitsarbeit und mit der Gründung einer Kindergruppe für Astronomie will unser Verein die Astronomie in Langwedel noch intensiver als bisher in die Kultur- und Bildungslandschaft der Gemeinde einbinden. Die Weltraumfahrt und die Erforschung des Weltalls wurden noch nie so intensiv wie heute betrieben. Nahezu täglich berichten die Medien über Forschungsergebnisse, die einmal mehr zeigen, wie alles seinen Anfang hatte und wie sich Phänomene der Natur im Kosmos manifestieren und auch erklären lassen.

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Jede kleine Spende ist willkommen. Die Konto-Infoemationen finden Sie auf der Seite Kontakt.

*** Vielen Dank ***


Juni 2017: Es gibt Neues zu berichten. Nach einem zweiten Gespräch mit dem Bürgermeister und diesmal auch in Anwesenheit des Bauamtsleiters wurde seitens der Gemeinde bekräftigt, dass uns auf dem neuen Schulgelände ein ebenirdischer Bereich (also nicht mehr das Dach) überlassen wird, um eine neue Sternwarte einzurichten. Dieser Bereich misst ca. 12 x 7 Meter.

Geplant ist der Kauf von Fertigkuppeln. Hiervon wird es in der Endausbaustufe zwei Kuppeln geben: eine Kuppel mit 4 Metern Durchmesser und eine Kuppel mit einem Durchmesser von 3 Metern.

Die erforderlichen Baumaßnahmen umfassen einen umzäunten Bereich, der mit Steinplatten ausgelegt wird. Für die Kuppeln sind Ringfundamente erforderlich. Der Bereich muss stromtechnisch erschlossen werden.

Das in Frage kommende Gelände liegt direkt am Sportplatz der Oberschule am Goldbach.

Das nebenstehende Bild zeigt im Vordergrund eine der beiden Sprunggruben. Das Bild zeigt in nördliche Richtung und im Hintergrund ist die Baustelle für das neue Schulgebäude zu sehen; rechts befindet sich die Turnhalle.

Hier wird, wenn alles wie geplant verläuft, die neue Sternwarte stehen.

Zugegeben, es erfordert einiges an Fantasie, um hier ein ordentliches Sternwartenareal zu sehen. Aber immerhin sehen die Kuppeln auch so in Zukunft aus.

Eine entsprechende Begründung des Bodens der abschließend mit Steinplatten versehen wird und ein ansprechender, stabiler Zaun - und schon ist die neue Sternwarte fertig.

Juni 2018: ES GEHT LOS! Am 31. Mai hat unser Vorsitzender, Andreas Kaczmarek, des Pachtvertrag für das hier beschriebene Grundstück unterschrieben. Jetzt sind wir einen gewaltigen Schritt weiter. Die Finanzierung ist nun durch die Bewilligung der Gemeindeförderung nahezu gesichert. Wahrscheinlich wird noch im Juni der Bagger kommen.
Ein Handschlag auf den wir fast ein ganzes Haushaltsjahr gewartet haben. Was aber nicht an der Gemeindeverwaltung lag, sondern einfach der Tücke eines ungünstigen Timings geschuldet war.

24. April 2018: Besichtigung des benachbarten Jugend-Treffs. Es wurden Räume besichtigt, die evtl. für den späteren AstroKlönschnack und für die Aktivitäten der AstroKids nach Absprache genutzt werden können.
Eine Leinwand ist bereits vorhanden - perfekt.
Der Bürgermeister läßt sich die Pläne von Frank Grubitsch genau erklären. Im Hintergrund der Jugendtreff, dessen Räume wir später wahrscheinlich für Treffen nutzen können.
Zwei Tage nach der Begehung hat die Gemeinde Nägel mit Köpfen gemacht und das störende Buschwerk entfernen lassen.

Vielen Dank dafür.

Juli, August und September 2018: Nachdem im Juni 2018 der Startschuss durch die Gemeinde gegeben wurde, ghing es im rasanten Tempo weiter auf unserer Baustelle.
Die Vereinsameisen machen sich ans Werk. Jede Menge Sand ist zu bewegen und auf dem Gelände zu verteilen. Außerdem sind die Löcher für die Fundamente der 3Meter- und der 4Meter-Kuppel auszuheben.

Im Hintergrund die Rolldachhütten auf dem Dach der Schule, die bald Vergangenheit sein werden.

L-Steine für den Grundstücksrand werden gesetzt. Es gibt Gefälle auf dem Gelände und das muss ausgeglichen werden.
Mit Hohlsteinen werden die Rohfundamente für die Kuppeln gesetzt. Sie werden später mit Beton verfüllt.
Anlieferung der 4Meter-Kuppel erfolgte unglücklicherweise mtten in der Nacht. Um 1/2 12 Uhr kommen die Fahrer direkt aus Polen. Gegen 2 Uhr hatten wir alles abgeladen.

Es ist der 5. September 2018.

Die Einzelteile der 4Meter-Kuppel auf der Baustelle. Hoffentlich gibt es irgendwo einen Plan und einen Imbus-Schlüssel (so wie wir das von einem führenden Möbelhaus gewohnt sind).
Der Drehkranz wurde mal probeweise auf das Fundament gelegt. Passt!
Die Montage der Kuppel beginnt.
Der Drehkranz mit Motor ist montiert.

Der Motor wird später die Kuppel synchron mit der Bewegung der Sterne drehen (bzw. die Drehung der Erde ausgleichen).

Die Kuppelsegmewnte werden auf den Drehkranz gesetzt und verschraubt.
Der stolze Vorsitzende am 8. September 2018 vor dem Astro.Ei.

Inzwischen (Stand 17. November 2018) steht auch die 3-Meter-Kuppel und zur Zeit wird der Zaun um das Gelände gesetzt.

Bilder sind leider noch nicht verfügbar.