Volkssternwarte Langwedel e.V.

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Unsere brandneue Sternwarten-Anlage präsentiert sich am Rand des Sportplatzes auf dem Geländer der Oberschule am Goldbach in Langwedel zwischen Verden und Bremen. Hier betreiben wir ab März 2019 unser astronomisches Hobby.

Die Anlage besteht aus einer 3-Meter- und aus einer 4-Meter-Kuppel. Die 4-Meter-Kuppel ist motorisiert. Die 3-Meter-Kuppel ist mit einem 12"-Newton und die 4-Meter-Kuppel mit einem 16-Zoll Newton (1:5); Eigenbau mit Optik von ASM aus Kanada und einem 8-Zoll Newton (1:5) von Firma Wachter mit Optik von Firma Lichtenknecker sowie einem Leitrefraktor 80x910mm von Vixen ausgestattet.

Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit stehen die visuelle und die fotografische Beobachtung des Weltalls und die Vermittlung astronomischer Informationen in der Öffentlichkeit. Öffentliche Beobach-tungen, Vorführungen, Vorträge und Führungen sind fester Bestandteil unserer astronomischen Arbeit.

Trotz der Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen werden in der Sternwarte beeindruckende Beobachtungstiefen erreicht. Dies ist nur durch den Einsatz leistungsfähiger Optiken und moderner Bildgewinnungstechniken wie Slow-Scan CCD-Kameras möglich. Aber auch „näherliegende“, planetare Beobachtungen stehen auf dem Plan: Wer einmal die Kraterlandschaft auf dem Mond oder die Ringe des Saturn mit eigenen Augen gesehen hat, vergisst diesen Anblick sein ganzes Leben lang nicht mehr.

Vielleicht ergibt sich für so manchen „Zufallsbeobachter“ daraus der Wunsch, selbst mit einem eigenen Fernrohr in ein neues Hobby einzusteigen, welches später zu zauberhaften Reisen mit Augen und Gedanken ins Reich der Sterne führt. Gerne stehen wir hier beratend zur Seite.


Viele Menschen in der Gemeinde Langewedel und Umzu kannten bis vor kurzer Zeit unsere vier Rolldach-Hütten auf dem Flachdach der Oberschule am Goldbach. Hier hatten wir als engagierte Hobbyastronomen seit 1986 unser Domizil. Die Seite "Sternwarte Historie" gibt über diesen Teil unserer astronomischen Arbeit Auskunft.

Nun ist das Schulgebäude in die Jahre gekommen und wird deshalb ab 2016 neu erbaut, wie der Öffentlichkeit ja bereits bekannt ist. Eine Sternwarte auf dem Dach der neuen Schule war nicht geplant.

Von der Schulleitung der Oberschule am Goldbach, kam schon recht früh der Vorschlag, die neue Sternwarte auf dem Sportplatz anzusiedeln.

Heute, März 2019, ist die Fertigstellung der neuen Sternwarte von uns mit Stolz zu vermelden. Die Astronomie in Langwedel bleibt erhalten!

Mit großem Engagement der Mitglieder und Förderung durch den Flecken Langwedel sowie mit Unterstützung vieler Sponsoren, wurde in wenigen Monaten die neue Sternwarte errichtet. Sie ist jetzt nicht mehr "unscheinbar" auf dem Dach der Schule verborgen sondern wird in Zukunft durch ihre moderne Kuppelbauweise für alle interessierten Menschen der Region präsenter sein.

Durch die Lage am Sportplatz haben die Kuppeln freien Blick nach Süden. So, wie es sein sollte.

Nachfolgend finden Sie ein kleine Chronik über die wesentlichen Meilensteine des Neubaus. Hier berichten wir über die "heiße Phase" ab Juni 2017.


Tagebuch der Bauphase

Juni 2017: Es gibt Neues zu berichten. Nach einem zweiten Gespräch mit dem Bürgermeister und diesmal auch in Anwesenheit des Bauamtsleiters wurde seitens der Gemeinde bekräftigt, dass uns auf dem ne

uen Schulgelände ein ebenirdischer Bereich (also nicht mehr das Dach) überlassen wird, um eine neue Sternwarte einzurichten. Dieser Bereich misst ca. 12 x 7 Meter.

Geplant ist der Kauf von Fertigkuppeln. Hiervon wird es in der Endausbaustufe zwei Kuppeln geben: eine Kuppel mit 4 Metern Durchmesser und eine Kuppel mit einem Durchmesser von 3 Metern.

Die erforderlichen Baumaßnahmen umfassen einen umzäunten Bereich, der mit Steinplatten ausgelegt wird. Für die Kuppeln sind Ringfundamente erforderlich. Der Bereich muss stromtechnisch erschlossen werden.

Das in Frage kommende Gelände liegt direkt am Sportplatz der Oberschule am Goldbach.

Das nebenstehende Bild zeigt im Vordergrund eine der beiden Sprunggruben. Das Bild zeigt in nördliche Richtung und im Hintergrund ist die Baustelle für das neue Schulgebäude zu sehen; rechts befindet sich die Turnhalle.

Hier wird, wenn alles wie geplant verläuft, die neue Sternwarte stehen.

Zugegeben, es erfordert einiges an Fantasie, um hier ein ordentliches Sternwartenareal zu sehen. Aber immerhin sehen die Kuppeln auch so in Zukunft aus.

Eine entsprechende Begründung des Bodens der abschließend mit Steinplatten versehen wird und ein ansprechender, stabiler Zaun - und schon ist die neue Sternwarte fertig.

Juni 2018: ES GEHT LOS! Am 31. Mai hat unser Vorsitzender, Andreas Kaczmarek, des Pachtvertrag für das hier beschriebene Grundstück unterschrieben. Jetzt sind wir einen gewaltigen Schritt weiter. Die Finanzierung ist nun durch die Bewilligung der Gemeindeförderung nahezu gesichert. Wahrscheinlich wird noch im Juni der Bagger kommen.
Ein Handschlag auf den wir fast ein ganzes Haushaltsjahr gewartet haben. Was aber nicht an der Gemeindeverwaltung lag, sondern einfach der Tücke eines ungünstigen Timings geschuldet war.

24. April 2018: Besichtigung des benachbarten Jugend-Treffs. Es wurden Räume besichtigt, die evtl. für den späteren AstroKlönschnack und für die Aktivitäten der AstroKids nach Absprache genutzt werden können.
Eine Leinwand ist bereits vorhanden - perfekt.
Der Bürgermeister läßt sich die Pläne von Frank Grubitsch genau erklären. Im Hintergrund der Jugendtreff, dessen Räume wir später wahrscheinlich für Treffen nutzen können.
Zwei Tage nach der Begehung hat die Gemeinde Nägel mit Köpfen gemacht und das störende Buschwerk entfernen lassen.

Vielen Dank dafür.

Juli, August und September 2018: Nachdem im Juni 2018 der Startschuss durch die Gemeinde gegeben wurde, ghing es im rasanten Tempo weiter auf unserer Baustelle.
Die Vereinsameisen machen sich ans Werk. Jede Menge Sand ist zu bewegen und auf dem Gelände zu verteilen. Außerdem sind die Löcher für die Fundamente der 3Meter- und der 4Meter-Kuppel auszuheben.

Im Hintergrund die Rolldachhütten auf dem Dach der Schule, die bald Vergangenheit sein werden.

L-Steine für den Grundstücksrand werden gesetzt. Es gibt Gefälle auf dem Gelände und das muss ausgeglichen werden.
Mit Hohlsteinen werden die Rohfundamente für die Kuppeln gesetzt. Sie werden später mit Beton verfüllt.
Anlieferung der 4Meter-Kuppel erfolgte unglücklicherweise mtten in der Nacht. Um 1/2 12 Uhr kommen die Fahrer direkt aus Polen. Gegen 2 Uhr hatten wir alles abgeladen.

Es ist der 5. September 2018.

Die Einzelteile der 4Meter-Kuppel auf der Baustelle. Hoffentlich gibt es irgendwo einen Plan und einen Imbus-Schlüssel (so wie wir das von einem führenden Möbelhaus gewohnt sind).
Der Drehkranz wurde mal probeweise auf das Fundament gelegt. Passt!
Die Montage der Kuppel beginnt.
Der Drehkranz mit Motor ist montiert.

Der Motor wird später die Kuppel synchron mit der Bewegung der Sterne drehen (bzw. die Drehung der Erde ausgleichen).

Die Kuppelsegmente werden auf den Drehkranz gesetzt und verschraubt.
Der stolze Vorsitzende am 8. September 2018 vor dem Astro.Ei.

Inzwischen (Stand 17. November 2018) steht auch die 3-Meter-Kuppel und zur Zeit wird der Zaun um das Gelände gesetzt.

Bilder sind leider noch nicht verfügbar.

1. Dezember 2018 Fast fertig!! Jetzt fehlen nur noch die Geräte!! Wir freuen uns auf eine Supersaison!